Stand: Rev.3: 16.Januar 2007 (orig. 26. April 2005)
Wie ich meine USB-Platten zum Laufen brachte
Vorbemerkung:
Nach den guten Erfahrungen mit einer Trekstor 160 GB kaufte ich eine weitere USB-Platte, diesmal im
2,5 Zoll-Format, zwar nur 40 GB, dafür aber noch kleiner und vor allem ohne Netzteil (die Winzdisk
bezieht ihren Strom aus dem USB-Kabel).

Die Installations-Prozedur bei der neuen (kleinen) USB-Platte war etwas anders, weil ich inzwischen
eCS 1.2 installiert hatte, der wesentliche Unterschied war, dass ich keine Treiber mehr installieren musste.

Hier der genaue Ablauf im Detail:
Trekstor 160 GB (3,5 inch):
Bei dem Gerät handelt es sich um ein Sonderangebot vom sonst recht teuren Media-Markt für 88 Euro.
Bemerkung am Rande: DIe Trekstor-Platte ist formschön und wirklich sehr leise. Wird mit externem
Netzteil geliefert.
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(draufklicken für Vollbild) |
Der Rechner wird mit eCS 1.01 betrieben und hat zwei USB-Controller onbard (UHCI, also USB 1.1), Chipsatz unbekannt.
Ausgangssituation:
Die USB-Platte war mit zwei FAT32-Partitionen vorformatiert.
Diese Platte in OS/2 anzumelden (LVM /RediscoverPRM) führte zu einem Trap.
Dasselbe passierte nach Re-Formatieren der beiden Partitionen
auf NTFS (mit Paragon 6 unter Windows ME).
Schritt-1:
Löschen der Partitionen (mit Paragon 6 unter Windows ME).
Schritt-2:
Besorgen neueste Treiber:
- Dani173.zip
- IDEDASD.EXE (-> wofür??)
Im c:\os2\boot umbenennen nach *.org:
- IBM1FLPY.add
- IBM1S506.add
- IBMATAPI.flt
- IBMIDECD.flt
- OS2CDROM.dmd
- OS2DASD .dmd
Inhalt von Dani173.zip in ein eigenes Verzeichnis, dort
DDINSTAL aufrufen:
Source-Directory: <dani173-dir>
Target-Directory: c:\os2\boot
(das bringt die o.a. Dateien in neuer Version.)
Ausserdem: aus Dani173 per Hand kopieren nach c:\os2\boot:
DASD32.DMD -> OS2DASD.DMD
CONFIG.SYS:
rem BASEDEV=IBM1S506.ADD /A:0 /!BM /A:1 /!BM /V
rem BASEDEV=IBMATAPI.FLT
BASEDEV=DANIATAPI.FLT
BASEDEV=DANIS506.ADD /A:0 /!BM /A:1 /!BM /V
BASEDEV=USBMSD.ADD /V /FLOPPIES:0 /REMOVABLES:10 <== !!
Schritt-3:
LVMGUI (Stand: 15.09.2000):
Create Volume -> Compatible.
Grösse: kleiner 64 GB (wg. HPFS kann nicht mehr).
Nacheinander drei Partitions anlegen, 61, 61 und 32 GB gross.
Laufwerksbuchstaben wurden (?) automatisch zugewisen.
Anschliessend formatieren.
Dauert insgesamt fast eine Stunde, was aber an meinem alten UHCI (USB 1.1) liegen mag.
Ebenfalls sehr lange dauert das spätere Anmelden des Gerätes mittels 'Refresh Removables' (LVM /RediscoverPRM).
Das dauert jetzt bei mir einige Minuten.
Abschliessende Würdigung:
Eine USB-Wechselplatte dieser Grössenordnung an USB 1.1 ist allerdings eine Zumutung. Um nur
eine 60GB-Partition mit Daten vollzuschreiben, brauchte ich knapp 20 Stunden!
(Durchschnittliche Rate von 49 MB pro Minute).
Und man belegt 3 Laufwerksbuchstaben (wg. max.HPFS-Partition-Grösse 64GB).


Trekstor 40 GB (2,5 inch):
Die Platte ist kleiner als eine Tafel Schokolade und 100% geräuschlos. Mit einem Preis von 69,00 Eur (Media Markt)
etwa auf dem Preisniveau eines 512 MB USB-Sticks (und dabei nur unwesentlich grösser). Also IMHO ein echtes
Schnäppchen.

Dank eCS 1.2 war die Verfügbarmachung für OS/2 ratzfatz erledigt:
| Step: |
Was: |
| 1. |
Aufruf LVMGUI |
| 2. |
Löschen Volume (FAT32: 38.147 MB)
(Diese Aktion war noch bei eCS 1.01 gescheitert (warum??)). |
| 3. |
Volume anlegen:
Nicht-Boot-Einheit -> LVM-Einheit |
| 4. |
Volume (ist jetzt eine 'Partition'!) formatieren:
LVM verlassen, Kommandozeile aufrufen, 'format x: /FS:JFS' eingeben |
| 5. |
Kommentar: Das JFS-Formatieren von zweimal 20 GB hat nur Sekunden gedauert.
Ein Riesenfortschritt gegenüber HPFS etc. |
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Schritt 3. ist pro gewünschter Partition (Laufwerksbuchstaben) zu wiederholen.
Und wichtig: in der Config.sys:
BASEDEV=USBMSD.ADD /V /FLOPPIES:0 /REMOVABLES:10 <== !!

Packard Bell 320 GB (3,5 inch):
Bei dem Gerät handelt es sich um ein Sonderangebot vom sonst recht teuren Media-Markt für 111 Euro.
Die Platte war FAT32 vorformatiert, und das war möglicherweise der Grund, warum es nicht ganz ohne WinXP ging:
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(draufklicken für Vollbild) |
| Step: |
Was: |
| 1. |
In WinXP: Platte (1 Partition 320 GB) formatieren auf NTFS |
| Die weiteren Schritte in LVMGUI: |
| 2. |
Löschen Volume (NTFS)
(Diese Aktion war noch mit FAT32 gescheitert (warum??)). |
| Ziel ist das Aufteilen der 320 GB in mehrere "Log. Laufwerke": |
| 3. |
Partition anlegen (via RMB über freiem Bereich):
| => Laufwerksbuchstaben auswählen |
| => "Anfang des freien Bereiches" |
| => Anzahl MB eingeben |
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| 4. |
Volume ('Platteneinheit') anlegen (aus Hauptmenü):
-> Nicht-Boot-Einheit -> LVM-Einheit |
| 5. |
Volume (ist jetzt eine 'Partition'!) formatieren:
LVM verlassen, Kommandozeile aufrufen, 'format x: /FS:JFS' eingeben |
| 6. |
Kommentar: Das JFS-Formatieren von vielen GB hat nur Sekunden gedauert.
Ein Riesenfortschritt gegenüber HPFS etc. |
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Schritt 3.-5. ist pro gewünschter Partition (Laufwerksbuchstaben) zu wiederholen.
Hinweis:
Das serielle Nacheinander je Step (also erst für alle anzulegenden Laufwerke Step-3, dann für alle Step-4, dann Step-5)
ist mit Vorsicht zu geniessen: In meinem Fall hing sich LVMGUI bei dem fünften Laufwerk bei Step-4 auf.